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Wearables in der Nachsorge bei obstruktiver Schlafapnoe

Die obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist eine weit verbreitete und häufig unterschätzte Erkrankung, die erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit und die Lebensqualität hat. Betroffene leiden unter Tagesschläfrigkeit, eingeschränkter Leistungsfähigkeit und einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Durch den technischen Fortschritt im Bereich der Wearables (tragbare elektronische Geräte) eröffnen sich neue Möglichkeiten, Schlaf- und Atemstörungen kontinuierlich, alltagsnah und patientenfreundlich zu überwachen. Ziel dieses Projekts ist es, das Potenzial dieser Technologien für die postoperative Betreuung von Patient*innen mit Hypoglossus-Nerv-Stimulation (HNS) wissenschaftlich zu untersuchen und nutzbar zu machen.

Ziele des Projekts

Das Ziel des Projekts besteht darin, zu untersuchen, ob moderne Wearables wie Smartwatches das Risiko von Schlafapnoe nach einer HNS-Operation zuverlässig überwachen können. Die kontinuierlich im Alltag erhobenen Daten sollen dabei helfen, die Nachsorge individueller, effizienter und für Patient*innen weniger belastend zu gestalten.

Langfristig soll das Projekt dazu beitragen, Therapien schneller anzupassen, die Lebensqualität der Patient*innen zu verbessern und Folgeerkrankungen der Schlafapnoe frühzeitig zu erkennen oder zu vermeiden.

Ihre Ansprechperson

UKM Kieferorthopädie | Ariane Hohoff

Univ.-Prof. Dr. med. dent. Ariane Hohoff

Klinikdirektorin Poliklinik für Kieferorthopädie

UKM MKG | Johannes Kleinheinz

Univ.-Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Johannes Kleinheinz

Klinikdirektor Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Ihre Unterstützung zählt

Wie können Sie uns unterstützen?

Mit Ihrer Unterstützung möchten wir…

  • innovative Wearable-Technologien für die medizinische Nachsorge wissenschaftlich evaluieren
  • eine patientenfreundliche Alternative zu aufwändigen Schlaflaboruntersuchungen entwickeln
  • die postoperative Betreuung von Patient*innen mit Schlafapnoe nachhaltig verbessern
  • kontinuierliche, alltagsnahe Gesundheitsüberwachung ermöglichen
  • neue Wege für eine individualisierte und präventive Schlafmedizin eröffnen

 

Projektansatz: Weitere Informationen zum Projekt

In diesem Projekt begleiten wir etwa 16 Patient*innen, die bereits ein Hypoglossus-Nerv-Stimulationssystem erhalten haben. Über einen Zeitraum von mindestens 150 Tagen tragen sie eine Smartwatch, die ihre Schlaf- und Atemdaten im Alltag kontinuierlich erfasst.

Diese Daten werden regelmäßig ausgewertet und mit Ergebnissen aus etablierten Untersuchungen im Schlaflabor verglichen. So prüfen wir, wie zuverlässig die Smartwatch Atemstörungen und das Schlafapnoe-Risiko erkennen kann. Der Projektansatz verbindet moderne Schlafmedizin mit alltagsnaher Technologie. Unser Ziel ist es, zu zeigen, dass digitale Lösungen die Nachsorge vereinfachen können: weg von wenigen, belastenden Einzeluntersuchungen, hin zu einer kontinuierlichen und lebensnahen Begleitung zu Hause.