Barrierefreiheit
Zum Hauptinhalt springen

Aufbau eines Kriseninterventionsteams

Auch im klinischen Alltag eines Universitätsklinikums gehören belastende und potenziell traumatische Ereignisse zur Realität. Akute Krisensituationen können Patient*innen, Angehörige ebenso wie Mitarbeitende betreffen und erfordern eine schnelle, professionelle und koordinierte psychosoziale Unterstützung. Ziel dieses Projekts ist es, ein solches Angebot am UKM zu entwickeln. Es soll in Akutfällen verlässlich greifen und langfristig zur Stabilität und Gesundheit aller Beteiligten beitragen.

Ziele des Projekts

Mit dem Aufbau eines Kriseninterventionskonzepts verfolgt das UKM das Ziel, psychosoziale Unterstützung in akuten Belastungssituationen systematisch zu verankern. Die Mitarbeitenden sollen befähigt werden, in Ausnahmesituationen sicher, empathisch und handlungsfähig zu reagieren. Gleichzeitig sollen klare Strukturen, Zuständigkeiten und Schnittstellen geschaffen werden, um schnelle Hilfe zu ermöglichen und bestehende Angebote sinnvoll zu bündeln. Das Projekt trägt langfristig dazu bei, die psychosoziale Versorgung am UKM zu stärken, Belastungen frühzeitig abzufedern und die Gesundheit der Mitarbeitenden nachhaltig zu fördern.

Ihre Ansprechperson

Marina Gerdes

Leitung Stabsstelle UKMgesund

Dr. med. Kristin Heshe

Stabsstelle Ärztlicher Direktor

Ihre Unterstützung zählt

Wie können Sie uns unterstützen?

Mit Ihrer Unterstützung möchten wir…

  • den Aufbau eines strukturierten Kriseninterventionsangebots am UKM ermöglichen
  • psychosoziale Ersthelfende gezielt qualifizieren und auf Akutsituationen vorbereiten
  • Mitarbeitende, Patient*innen und Angehörige in Krisensituationen besser begleiten
  • klare Abläufe, Zuständigkeiten und Schnittstellen für den Ernstfall etablieren
  • die psychosoziale Gesundheit im klinischen Alltag nachhaltig stärken

 

Projektansatz: Weitere Informationen zum Projekt

Das Projekt verfolgt einen strukturierten und schrittweisen Ansatz, um ein nachhaltiges Kriseninterventionsangebot am UKM zu entwickeln. Zu Beginn analysiert das Projektteam den Umgang mit akuten psychosozialen Belastungssituationen, identifiziert Bedarfe und macht vorhandene Strukturen sowie Entwicklungspotenziale sichtbar. Darauf aufbauend definiert das Projekt ein gemeinsames Zielbild und klare Rahmenbedingungen für das künftige Kriseninterventionsangebot.

Ein zentraler Bestandteil ist der Aufbau eines qualifizierten Netzwerks psychosozialer Ersthelfender aus unterschiedlichen Berufsgruppen. Eine modulare Qualifizierung befähigt diese Mitarbeitenden, in Akutsituationen professionell, zugewandt und handlungssicher zu reagieren. Ergänzend entstehen abgestimmte Kooperations- und Kommunikationsstrukturen, die eine enge Zusammenarbeit aller relevanten Akteur*innen unterstützen.

Ziel ist ein tragfähiges, gut vernetztes und praxistaugliches Konzept, das im klinischen Alltag zuverlässig greift und sich kontinuierlich weiterentwickeln lässt.